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Leseförderung

 

Die Leseförderung wurde am 7.9.2011 an der Nikolaischule eingeführt und wird finanziell von der Karl-Bröcker-Stiftung unterstützt. Ziel ist es, die Lesefertigkeiten der besonders bedürftigen Kinder zu verbessern. Die Leseförderung basiert auf einem ganzheitlichen Konzept (nach dem bekannt und anerkannten Lernpsychologen Frederic Vester, Lernen mit Kopf- Herz und Hand, also allen Sinnen), um so die außerschulische Lesemotivation der Kinder zu wecken.  

 

Die förderungsbedürftigen Kinder werden von den Klassenlehrern vorgeschlagen, dabei kommt in den Klassen 2 und 3 der Stolper-Wörter Lesetest zum Einsatz. Anschließend werden die Kinder von mir mit dem Elfe-Test getestet. Dabei geht es vor allem um das sinnentnehmende Lesen  (Wort-, Satz- und Textverständnis). Anschließend werden die Kinder entsprechend ihrer Lesevoraussetzungen in Gruppen eingeteilt. Ausgewählt und gefördert werden momentan 28 Kinder aus den Klassen 1 bis 3.

 

Die Kinder werden individuell und in Kleingruppen (max. 3 Kinder) von Montag bis Donnerstag von 8.10 Uhr bis 9.40 Uhr oder von 10.05 bis 11.35 Uhr von zwei angestellten Leseförderkräften gefördert. Zudem werden die Lesekinder zusätzlich einmal in der Woche zwei Stunden von zwei Lesemüttern unterstützt.

 

Die Leseförderung wird in einer Lehrer-Fördermappe sowie individuell erstellten Förderplänen dokumentiert. Ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern, Fachlehrern und Förderkräften geben ein genaueres Bild über den Lesestand der Kinder.

 

Aufgrund der unterschiedlichen Lesevoraussetzungen und des ganzheitlichen Lesekonzeptes wird differenziertes Lesematerial genutzt. Die Kinder besitzen eine Lesemappe, in der die Materialien gesammelt und für den häuslichen Gebrauch genutzt werden können. So ist es den engagierten Kindern zu Hause möglich, Leseangebote des Förderlehrers zu üben und zu vertiefen.

 

Sicherlich gibt es wenige Kinder, die aufgrund ihres geringen Wortschatzes, Selbstbewussteins, eigenen Ehrgeizes, häuslicher Unterstützung oder geringerer Gedächtnisleistung nur eine grundlegende Lesekompetenz erreichen. Bei den meisten Kindern haben sich die Lesefertigkeiten stark verbessert. Laut Rückmeldungen der Klassenlehrer ist es den meisten Förderkindern möglich, dem Unterricht zu folgen und besser mitzuarbeiten (sowohl schriftlich als auch mündlich).